Mertesacker denkt trotz Serie nicht an Arsenal-Titel

Per Mertesacker verschwendet trotz der imposanten Erfolgsserie seines FC Arsenal keinen Gedanken an den Meistertitel in England.

Mertesacker denkt trotz Serie nicht an Arsenal-Titel
Andy Rain Mertesacker denkt trotz Serie nicht an Arsenal-Titel

«Wir haben das nicht in der Hand. Chelsea hat an der Spitze einen ordentlichen Vorsprung. Das macht es schwer für uns», sagte der Fußball-Weltmeister nach dem 1:0 (1:0) der Gunners beim FC Burnley. Es war für die Londoner bereits der achte Sieg in Serie. In den letzten 18 Partien sprangen 16 Erfolge heraus.

Kein Wunder, dass die Mannschaft um Mertesacker und DFB-Kicker Mesut Özil auf der Insel als der einzig ernstzunehmende Verfolger von Spitzenreiter FC Chelsea gilt. In der Tabelle der Premier League behauptete Arsenal mit 66 Punkten Rang zwei und verkürzte den Rückstand auf die Blues (70) vorerst auf vier Zähler. Chelsea trat am Sonntag bei den Queens Park Rangers an und hat zudem ein Nachholspiel gegen Schlusslicht Leicester City in der Hinterhand.

Am 26. April muss Chelsea dann bei Arsenal antreten. Es könnte auf dem Weg zum Titel die letzte große Hürde sein. Den Gunners hilft dann nur ein Sieg. Bis dahin müssen sie zudem auf Patzer des Favoriten hoffen. Sehr wahrscheinlich ist das aber nicht, daher bremst Arsenal-Coach Arsène Wenger die Euphorie. «Es hat sich nichts verändert. Chelsea ist in einer komfortablen Position. Wir benötigen einen perfekten Lauf bis zum Saisonende, und Chelsea müsste straucheln», meinte der Franzose.

Beim Aufsteiger in Burnley tat sich Arsenal schwer. Auch der frühe Treffer von Aaron Ramsey (12. Minute) schockte den gut organisierten Außenseiter nicht. Bester Spieler der Gunners war der frühere Freiburger Francis Coquelin im defensiven Mittelfeld. Er fing den Ball vor dem entscheidenden Tor ab und leitete den Konter ein, bei dem auch Özil beteiligt war. Der Spielmacher war zufrieden. «Aufgabe erledigt. Achter Sieg in Serie und für eine weitere Woche Zweiter. Genießt euer Wochenende», rief er den Arsenal-Fans via Twitter zu. Die hatten dabei wohl zumindest mit einem Auge die Partie von Chelsea im Blick.