Mieterin unterliegt in Rechtsstreit um verschwundene Einbauküche

Eine Frau aus Berlin muss weiter jeden Monat 15,59 Euro Miete für eine Einbauküche zahlen, die gar nicht mehr existiert. Sie unterlag vor dem Bundesgerichtshof in letzter Instanz - die Karlsruher Richter sahen für eine Mietminderung keinen Anlass. Die Frau hatte die Küche ursprünglich mitgemietet und 2010 mit Zustimmung der Hausverwaltung durch eine eigene ersetzt. Schränke und Herd kamen in den Keller, dort wurden sie 2014 gestohlen. Die Versicherung erstattete dem Vermieter den Schaden. Die Mieterin war der Auffassung, dass sie damit keinen Aufschlag mehr zahlen muss.