Migrationsgipfel: EU verlangt Kooperation - Afrika stellt Forderungen

In der Flüchtlingskrise liegen die Vorstellungen von Europäern und Afrikanern noch weit auseinander. Zum Auftakt eines Sondergipfels auf Malta forderte die afrikanische Seite mehr Geld von den Europäern. Das bisher Zugesagte sei nicht genug, sagte Nigers Präsident Mahamadou Issoufou. Kanzlerin Angela Merkel sieht aber auch die Afrikaner in der Pflicht. Sie mahnte, die dortigen Regierungen müssten etwa dafür sorgen, dass die jungen Menschen auf dem Kontinent eine Chance hätten. Bei dem zweitägigen Treffen sind neben den EU-Staats- und Regierungschefs Vertreter aus 35 afrikanischen Ländern zu Gast.