Militärs in Chile wegen Morden der Pinochet-Diktatur verurteilt

Sieben ehemalige Militärs sind in Chile wegen der Ermordung von politischen Häftlingen während der Militärdiktatur verurteilt worden. Ein Oberst und ein Major im Ruhestand wurden zu lebenslanger Haft verurteilt, wie der Sender Radio Cooperativa berichtet. Weitere fünf Militärs bekamen Haftstrafen von 10 bis 15 Jahren. Die Verurteilten hatten 1973 elf Häftlinge in der Hafenstadt Pisagua gefoltert und erschossen. Unter der Diktatur von General Augusto Pinochet wurden rund 40 000 Menschen illegal festgenommen und gefoltert. Über 3000 wurden getötet.