Millionenschaden bei Brand in Hähnchen-Schlachterei

Ein Großbrand in einer Hähnchen-Schlachtanlage im bayerischen Bogen hat einen Schaden von mehr als zehn Millionen Euro verursacht. In einer 2400 Quadratmeter große Werkhalle war gegen Mitternacht das Feuer ausgebrochen.

Die Flammen hielten die Einsatzkräfte den ganzen Montag in Atem, die Löscharbeiten sollten sich bis in die Abendstunden ziehen. «Teile der Produktionshalle wie Zwischenwände und Dachteile sind bereits eingestürzt. Für weitere Gebäudeteile besteht Einsturzgefahr», berichtete die Polizei am Nachmittag.

Wegen des Großbrandes eilten Wehren aus drei Landkreisen zu der Geflügel-Schlachterei. Auch mehr als zwölf Stunden nach Ausbruch des Feuers waren noch 470 Feuerwehrleute im Einsatz. Zwei Feuerwehrmänner erlitten bei den Löscharbeiten leichte Verletzungen.

Nach Angaben des Unternehmens konnten sich die Mitarbeiter in Sicherheit bringen, auch Tiere seien nicht umgekommen. Die Schlachtung werde nun in andere Betriebe der PHW-Gruppe («Wiesenhof») verlegt, sagte eine Sprecherin.

Die Brandursache war zunächst unklar. In der Fabrik gab es laut Polizei gerade Umbauarbeiten, die Produktion sei in der vergangenen Woche eingestellt worden.