Mindestens 15 Tote bei Protesten in Ägypten

Bei landesweiten Protesten der Muslimbrüder gegen Regierung und Militär in Ägypten sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Das berichteten staatliche Medien unter Berufung auf das Gesundheitsministerium. Bei den Protesten gab es immer wieder Zusammenstöße zwischen Islamisten und ihren Gegnern. Auch die Sicherheitskräfte gingen massiv gegen Unterstützer der Muslimbruderschaft vor. Das Militär hatte am 3. Juli den islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi abgesetzt. Hunderte Muslimbrüder wurden inhaftiert - die Organisation ist verboten.