Mindestens 24 Tote bei Flüchtlingstragödie in der Ägäis

Neues Flüchtlingsdrama in der Ägäis: Mindestens 24 Menschen kamen ums Leben, als ihr Boot am Donnerstag vor der griechischen Insel Samos kenterte. Unter den Opfern sind auch zehn Kinder. «Es ist fürchterlich», sagte ein Offizier der Küstenwache der Deutschen Presse-Agentur.

Zehn Menschen seien bislang aus den Fluten gerettet worden. Es sei aber noch unklar, wie viele Menschen an Bord des gekenterten Bootes waren. An der Suche beteiligten sich Boote der Grenzagentur Frontex, Fischer aus Samos, ein Hubschrauber sowie die griechische und die türkische Küstenwache.

Bereits am Vortag waren sieben Flüchtlinge vor der Insel Kos ums Leben gekommen. Seit Jahresbeginn und bis zum 24. Januar sind nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR mehr als 44 000 Migranten aus der Türkei nach Griechenland gekommen. Meistens erklärten sie, sie seien aus dem Kriegsland Syrien.