Mindestens 49 Tote bei Busunglück in Brasilien

Bei einem schweren Busunglück sind im Süden Brasiliens mindestens 49 Menschen ums Leben gekommen. Der Reisebus stürzte in einer bergigen Gegend in eine tiefe Schlucht.

Der Fahrer hatte nach Medienberichten offenbar in einer scharfen Kurve die Kontrolle über den Bus verloren. An Bord war eine Gruppe von Evangélicos, wie die Mitglieder der Pfingstgemeinden in Brasilien genannt werden. Sie waren zu einer religiösen Veranstaltung unterwegs.

Bei den Opfern handelt es sich laut Berichten vom Sonntag um 8 Kinder, 3 Jugendliche, 14 Männer und 24 Frauen. Mindestens zehn Menschen wurden bei dem Unglück im südlichen Bundesstaat Santa Catarina verletzt. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich wegen des schwer zugänglichen Geländes schwierig. Es waren über 100 Polizisten, Feuerwehrleute und Sanitäter im Einsatz. Die Behörden sprachen vom schwersten Busunglück in dem Bundesstaat.

Die Zahl der Todesopfer kann möglicherweise noch steigen. Denn Angehörige, die in der Nacht zum Unfallort reisten, meldeten zwei Vermisste. Die Polizei schloss nicht aus, dass sich unter dem Wrack des Busses noch Passagiere befinden könnten. Wie viele Menschen genau in dem Bus waren, blieb zunächst unklar. Die Papiere wurden noch nicht gefunden.