Mindestens ein Toter bei brüchiger Waffenruhe im Donbass

Trotz einer Waffenruhe zwischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten fließt weiter Blut in der Ostukraine: Nach Tagen der Entspannung im Kriegsgebiet ist nach Militärangaben mindestens ein Soldat getötet worden. Vier Kämpfer der Regierungseinheiten seien verletzt worden, sagte ein Armeesprecher. Nach UN-Angaben stieg die Zahl der Toten in dem Konflikt inzwischen auf mehr als 6000 Menschen. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko stellte währenddessen mit einem Erlass die Weichen für einen Antrag für eine internationale Friedensmission im Donbass.