Mini-Labor hat sich von Sonde «Rosetta» gelöst

Premiere im Universum: Nach zehn Jahren im All macht sich ein Mini-Labor auf die letzten 22,5 Kilometer zu einem Kometen. Die Europäische Weltraumorganisation Esa bekam in Darmstadt das Signal für den Landevorgang von «Philae».

Mini-Labor hat sich von Sonde «Rosetta» gelöst
esa/C. Carreau Mini-Labor hat sich von Sonde «Rosetta» gelöst

Das Roboter-Gerät löste sich von der Raumsonde «Rosetta», um am Nachmittag den Himmelskörper «67P/Tschurjumow-Gerassimenko» zu erreichen.

Die geplante Landung wird von der Esa als Meilenstein betrachtet. Manche Experten vergleichen das Manöver mit der Mondlandung 1969. Die Landung gilt unter Experten als schwierig, unter anderem wegen der Bodenbeschaffenheit des Kometen. Mit der «Rosetta»-Mission wollen Wissenschaftler Daten über die Entstehung des Sonnensystems erhalten.