Ministerin Schröder mahnt Länder beim «Fonds Sexueller Missbrauch»

Im Streit um die Finanzierung des «Fonds Sexueller Missbrauch» hat Familienministerin Kristina Schröder die Länder aufgefordert, ihren Anteil beizusteuern. Der Bund hat seine 50 Millionen Euro bereitgestellt, von den Ländern hat bislang aber nur Mecklenburg-Vorpommern verbindlich erklärt, sich zu beteiligen. Bund und Länder sollten die 100 Millionen Euro je zur Hälfte tragen. Die Länder sehen sich aber teils nicht zuständig für den Missbrauch im familiären Bereich oder halten den Fonds für eine schlechte Lösung.