Ministerpräsident will gegen Missbrauch von Werkverträgen vorgehen

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil will mit einer Bundesratsinitiative gegen den Missbrauch von Werkverträgen vorgehen. Schein-Werkverträge seien wie ein Geschwür, das sich durch den deutschen Arbeitsmarkt gefressen habe, sagte Weil dem «Handelsblatt». Nach der Kabinettssitzung am Vormittag will er in einer Pressekonferenz seine Initiativen vorstellen. Den Missbrauch gebe es in allen Bundesländern und in allen Branchen. Der zweite Vorsitzende der IG Metall, Detlef Wenzel, sagte in der «FAZ», die Gewerkschaft werde sich bei dem Thema keiner Diskussion verweigern.