Mitten im April bringt Hoch «Padma» den Sommer

Hoch «Padma» hat Deutschland den Sommer gebracht - mitten im April. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach erwartete am Mittwoch den bisher wärmsten Tag des Jahres mit Werten von 25 bis 27 Grad im Süden und Südwesten.

Schon am Mittag war die 20-Grad-Marke fast im ganzen Land geknackt - von Bremen bis Oberstdorf, nur im Osten war es ein bisschen kühler. Auch am Donnerstag werde es im Süden noch einmal warm und sonnig bei bis zu 26 Grad, sagte DWD-Meteorologe Thomas Ruppert.

Aber im Norden macht sich dann schon eine Kaltfront mit Regen bemerkbar, die Deutschland bis Freitag Richtung Süden überquert. Polarluft lässt die Temperaturen wieder in den Keller stürzen, «und nachts besteht bei längerem Aufklaren Frostgefahr», sagte Ruppert.

Am Freitag liegen die Temperaturen überall unter 20 Grad, in der Nacht zum Samstag kann es in den höheren Lagen der Alpen schneien.

Am Samstag sind auch im Süden nicht mehr als 17 Grad drin, auf den Inseln nur 8 Grad.

Der schnelle Wechsel zwischen sommerlich warm bis kühl ist typisch für den April. Der heißeste 15. April in Deutschland wurde nach DWD-Aufzeichnungen im Jahr 2007 gemessen: 29,6 Grad waren damals in Duisburg. Der kälteste 15. April wurde 1973 mit minus 9,1 Grad im bayerischen Oberstdorf registriert.