Monsunregen legt Manila lahm

Schwere Monsunregen haben die philippinische Millionenmetropole Manila und weite Teile der nördlichen Provinzen lahmgelegt. Mehr als die Hälfte des Hauptstadtgebiets war überschwemmt, berichtete die Behörde für Katastrophenschutz.

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In einigen Stadtteilen stand das Wasser zwei Meter hoch und die Einwohner flüchteten auf ihre Dächer. Insgesamt flüchteten 130 000 Menschen vor den Wassermassen aus ihren Häusern. Sieben Menschen kamen bis Dienstag ums Leben. Die meisten wurden beim Überqueren angeschwollener Flüsse von den Wassermassen fortgerissen. Vier Menschen wurden noch vermisst.

Der Wetterdienst warnte vor weiteren Regenfällen, bis zu 40 Millimeter pro Stunde. Das Zentrum von Tropensturm «Trami» zog inzwischen weiter nach Norden über vorgelagerte Inseln Richtung Taiwan. Das Tief mit seinen Ausläufern brachte Regen in einem Gebiet mit rund 500 Kilometern Durchmesser.