Merkel verneigt sich in Moskau vor Kriegsopfern - Kritik an Putin

Nach der größten Militärparade in der russischen Geschichte hat Kanzlerin Angela Merkel sich bei einem Besuch in Moskau einen Tag später vor den sowjetischen Opfern des Zweiten Weltkriegs verneigt. Gemeinsam mit Präsident Wladimir Putin legte Merkel am Grabmal des Unbekannten Soldaten einen Kranz nieder. Im anschließenden Gespräch forderte sie vom Kremlchef mit Nachdruck ein stärkeres Einlenken in der Ukraine-Krise. «Durch die verbrecherische und völkerrechtswidrige Annexion der Krim hat die Zusammenarbeit einen schweren Rückschlag erlitten», sagte Merkel.