Moskauer Stadtverwaltung nennt Oktoberfest «antirussisch»

Die Verwaltung der russischen Hauptstadt Moskau hat einer ausschweifenden Bierparty nach dem Vorbild des Oktoberfestes in München eine Absage erteilt. Eine solche Veranstaltung mit großen Zelten, Trachtenkleidung und Gerstensaft vom Fass sei «antirussisch», sagte Behördensprecher Alexej Nemerjuk der Agentur Interfax. «Für die Deutschen ist das Oktoberfest eine historische Realität, aber in Russland gibt es eine solche Tradition nicht.» Nemerjuks Aussagen stehen im Widerspruch zum allgemeinen Trend in Russland. Bier wird in der Heimat des Wodkas seit Jahren immer beliebter.