Guardiolas Aufholplan beginnt mit Toreverhindern

Pep Guardiola wird den FC Bayern bei der nötigen Aufholjagd gegen den FC Barcelona nicht blind nach vorne stürmen lassen. Für den Trainer ist eine stabile Abwehr die unverzichtbare Basis für ein mögliches Münchner Fußball-Wunder im Halbfinal-Rückspiel der Champions League.

Guardiolas Aufholplan beginnt mit Toreverhindern
Peter Kneffel Guardiolas Aufholplan beginnt mit Toreverhindern

«Wir müssen gut verteidigen, das ist das Erste», sagte Guardiola mit Blick auf die «sehr starke» Barça-Offensive um Lionel Messi und Neymar, die im Hinspiel für Barcelona getroffen hatten. Er werde versuchen, den 0:3-Rückstand über die «Kontrolle des Spiels» aufzuholen, kündigte der Spanier an. Die «deutsche Mentalität», wild nach vorne rennen zu wollen, sei keine taugliche Strategie, betonte Guardiola: «Herz ja, aber auch mit Kopf», lautet Guardiolas Plan.

Die Mannschaft ist entschlossen, das Unmögliche zumindest zu versuchen. «Wir müssen was bewegen. So sind wir drauf», sagte Weltmeister Thomas Müller. Vorbild sei der 6:1-Sieg gegen den FC Porto, mit dem der deutsche Rekordmeister im Viertelfinale ein 1:3 aus dem Hinspiel im eigenen Stadion ausgleichen konnte. «Wir können nicht davon ausgehen, dass es läuft wie gegen Porto. Aber wir brauchen's», sagte Müller bei der Pressekonferenz.

Als Konter auf die erneuten Gerüchte um ein großes Interesse von Manchester City an seiner Verpflichtung reagierte Guardiola am Tag vor dem großen Spiel gegen Barcelona mit einem Bekenntnis zum FC Bayern. «Oh, Jungs. Ich habe es 200 Millionen Mal gesagt an der Säbener Straße. Ich habe noch ein Jahr mehr Vertrag. Ich werde nächste Saison hierbleiben. Das ist alles», erklärte Guardiola.

FC Bayern München: Neuer - Rafinha, Benatia, Boateng, Bernat - Alonso - Lahm, Thiago, Götze - Müller, Lewandowski

FC Barcelona: ter Stegen - Dani Alves, Piqué, Mascherano, Alba - Busquets - Rakitic, Iniesta - Messi, Suárez, Neymar

Schiedsrichter: Clattenburg (England)