Musizierende Papageien beim Festival für Computerkunst

Musikalische Papageien, Videospiele mit Ameisen und fliegende Pflanzen: Das Internationale Festival für Computerkunst Cynetart setzt in diesem Jahr auf die Vernetzung von Mensch, Technologie und Natur, wie die Veranstalter am Dienstag in Dresden mitteilten.

Musizierende Papageien beim Festival für Computerkunst
Arno Burgi Musizierende Papageien beim Festival für Computerkunst

Vom 13. bis 19. November präsentieren sich in Dresden nationale und internationale Vertreter der Szene, unter anderem mit Video-Installationen, Performances, Workshops und interaktiven Räumen.

Für den Cynetart-Wettbewerb haben sich in diesem Jahr rund 530 Künstler aus 43 Ländern beworben. Veranstalter des Festivals ist die Dresdner Trans-Media-Akademie gemeinsam mit dem Europäischen Zentrum der Künste in Hellerau. Im Vordergrund stehe der vernetzte Mensch sowie das Bedürfnis nach Kontaktaufnahme untereinander und zu anderen Arten, hieß es.

So musizieren für das Projekt «metamusic» Künstler und Graupapageien gemeinsam - letztere spielen mit Hilfe ihres Schnabels auf Instrumenten und erzeugen elektronische Musik. Premiere feiert zudem der interaktive Raum «Holostage» des Dresdner Medienkünstlers Jo Siamon Salich, in dem Besucher in eine dreidimensionale Welt samt Avatar eintauchen können.