Mutmaßlicher Salafist in München vor Gericht

Ein mutmaßlicher Salafist steht heute wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz in München vor Gericht. Der 21-jährige Türke war gemeinsam mit einem 24 Jahre alten Kosovaren an der deutsch-österreichischen Grenze in einem Fernbus aufgegriffen worden. Nach Angaben von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann planten die beiden Männer, über Österreich in das Bürgerkriegsland Syrien zu reisen. Der junge Türke sei wegen «seiner Umtriebe in der salafistischen Szene» mit einem Ausreiseverbot belegt worden. Gegen seinen Begleiter läuft ein Ermittlungsverfahren.