Mutter von japanischer Geisel bittet IS um Freilassung des Sohnes

Die Mutter eines von zwei Japanern in den Händen der Terrormiliz Islamischer Staat hat die Dschihadisten um Freilassung ihres Sohnes gebeten. Wenige Stunden vor Ablauf eines vom IS gesetzten Ultimatums zur Zahlung eines Lösegeldes von 200 Millionen Dollar appellierte Junko Ishido an den IS. «Kenji ist kein Feind des Islamischen Staates», sagte sie. Zugleich forderte sie die Regierung auf, das Leben ihres Sohnes zu retten. Kenji Goto sei in Syrien verschleppt worden. Die Dschihadisten hatten Anfang der Woche im Internet ein Video der beiden gefangenen Männer verbreitet.