Nach Anschlägen von Paris Berater gegen Radikalisierung stark gefragt

Was tun, wenn der Sohn oder die Tochter sich plötzlich radikalen islamistischen Predigern anschließt? Seit den Terroranschlägen von Paris glühen die Telefondrähte bei der Radikalisierungs-Hotline des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Während sich normalerweise etwa drei bis fünf Menschen pro Woche an die Berater wendeten, seien es in dieser Woche drei bis fünf Fälle pro Tag gewesen, sagte Florian Endres von der Beratungsstelle Radikalisierung in Nürnberg. Ähnlich viele Anfragen habe es nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo im Januar gegeben.