Nach Anschlag: Istanbuler Gouverneur verbietet Trauerveranstaltung

Drei Tage nach dem Terroranschlag von Ankara hat der Istanbuler Gouverneur eine Trauerveranstaltung im Bezirk Beyazit verboten. Aufgrund der «sensiblen Lage» werde die Versammlung nicht erlaubt, teilte das Gouverneursamt mit. Die Bevölkerung solle Aufrufen zu Demonstrationen, die die «öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährden», keine Beachtung schenken, hieß es weiter. Bei dem Doppelanschlag am Samstag waren nach Regierungsangaben fast 100 Menschen getötet worden.