Nach Crash: Strafe für Rosberg wegen Getriebewechsels

Formel-1-Pilot Nico Rosberg wird wegen eines Getriebewechsels in der Startaufstellung zum Großen Preis von Österreich fünf Plätze nach hinten versetzt.

Nach Crash: Strafe für Rosberg wegen Getriebewechsels
Valdrin Xhemaj Nach Crash: Strafe für Rosberg wegen Getriebewechsels

Doch ob der WM-Führende nach seinem Unfall im Abschlusstraining in Spielberg überhaupt in der Qualifikation dabei sein kann, stand eine Stunde vor Beginn des Ausscheidungsfahrens um die Pole Position noch nicht fest.

Rosberg hatte bei dem Crash 21 Minuten vor dem Ende der dritten und letzten Übungseinheit seinen Mercedes stark beschädigt. Die Hinterradaufhängung war gebrochen, und auch das Getriebe war in Mitleidenschaft gezogen worden. Rosberg selbst blieb unverletzt. Die Mechaniker arbeiteten fieberhaft daran, den Wagen rechtzeitig wieder zu reparieren.

Sollte dies nicht gelingen und Rosberg nicht an der Qualifikation teilnehmen können, müsste der zwei Österreich-Gewinner von 2014 und 2015 am Sonntag (14.00 Uhr) vom Ende des Feldes oder aus der Boxengasse starten.

Vor dem Crash galt der 31-Jährige als Favorit auf die Pole Position für das Rennen auf dem Red-Bull-Ring. In den beiden Trainingseinheiten am Freitag hatte er jeweils die Bestzeit markiert.

Der fünfmalige Saisonsieger führt die WM-Wertung vor dem neunten von 21 Saisonrennen mit 141 Punkten an. Sein Teamkollege und Weltmeister Lewis Hamilton ist mit 24 Zählern Rückstand Zweiter. Auf Platz drei folgt Sebastian Vettel (96). Wegen eines unplanmäßigen Getriebewechsels muss auch der Ferrari-Pilot, der am Rennsonntag 29 Jahre alt wird, in der Startaufstellung fünf Plätze nach hinten rücken. Vettel war im Samstag-Training der Schnellste.