Nach Flüchtlingstragödie schickt EU mehr Schiffe ins Mittelmeer

Nach dem Bootsunglück im Mittelmeer mit bis zu 800 Toten verdreifacht die EU ihre Mittel für die Seenotrettung und schickt mehr Schiffe. Damit stehen für die EU-Grenzschutzmissionen «Triton» und «Poseidon» monatlich rund 9 Millionen Euro pro Monat zur Verfügung. Das beschlossen die Staats- und Regierungschefs beim Sondergipfel in Brüssel. Kanzlerin Angela Merkel bot an, zwei Schiffe der deutschen Marine für die Seenotrettung ins Mittelmeer zu schicken. Das Budget könne auch aufgestockt werden, sagte Merkel.