Nach "Hurensohn"-Fluch: Wahlsieger will sich bei Papst entschuldigen

Der neu gewählte philippinische Präsident Rodrigo Duterte will sich beim Papst für eine persönliche Entgleisung während des Wahlkampfes entschuldigen. Duterte war während des Papstbesuchs Anfang 2015 in Manila im Verkehr stecken geblieben. Er habe dem Papst damals sagen wollen: «Zisch ab, Du Hurensohn», sagte der 71-Jährige während einer Wahlkampfveranstaltung. Duterte habe sich bereits schriftlich entschuldigt, wolle aber nun auch noch in den Vatikan reisen, sagte sein Sprecher. Mehr als 80 Prozent der 100 Millionen Philippiner sind katholisch.