Nach Jubel-Samstag der Rodler: Loch mit Bronze bei EM

Rodel-Olympiasieger Felix Loch ist beim Saisonfinale in Sotschi dank einer starken Aufholjagd auf das Weltcup-Podest und damit bei der parallel ausgefahrenen EM zur Bronzemedaille gefahren.

Nach Jubel-Samstag der Rodler: Loch mit Bronze bei EM
Thomas Eisenhuth Nach Jubel-Samstag der Rodler: Loch mit Bronze bei EM

Der Bayer kämpfte sich von Rang sieben im ersten Lauf nach vorne, stand aber ohnehin bereits vor dem Trip zur Olympia-Bahn von 2014 als Weltcup-Gesamtsieger fest. Doppelten Grund zum Jubel hatten die Hausherren durch den Sieg von Weltmeister Semjon Pawlitschenko vor Alexander Peretjagin. Die Teamstaffel wird den Weltcup-Winter 2014/15 noch abrunden.

Lochs Teamkollegen hatten es am Vortag noch besser gemacht: Dajana Eitberger mit ihrem Premierenerfolg und die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt konnten über EM-Gold jubeln. Zudem sicherten sich Toni Eggert und Sascha Benecken zum ersten Mal den Gesamtweltcup.

«Mir fehlen richtig die Worte», meinte Eitberger nach dem Erfolg vor Olympiasiegerin, Weltmeisterin und Gesamt-Weltcupsiegerin Natalie Geisenberger und der Lokalmatadorin Tatjana Iwanowa. «Ich habe nicht damit gerechnet und muss das erstmal verdauen.»

Die Weltmeister und Olympiasieger Wendl/Arlt gewannen vor den Österreichern Peter Penz und Georg Fischler sowie den Letten Andris und Juris Sics. Damit krönten sich die beiden auch erstmals zu Europameistern. «Das hat uns in unserer Sammlung noch gefehlt», sagte Wendl im ZDF. Mit einem siebten Platz landeten Eggert/Benecken zum ersten Mal in dieser Weltcup-Saison nicht auf dem Podest, machten aber den Triumph im Gesamtweltcup perfekt.