Nach Krawallen in Leipzig viele Verfahren wegen Landfriedensbruchs

Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat nach den Krawallen am Rande einer Neonazi-Demonstration zahlreiche Verfahren wegen schweren Landfriedensbruchs eingeleitet. Es gebe etliche Verfahren gegen vermummte Gegendemonstranten, die mit Steinen geworfen haben. Die Ermittlungen richteten sich zunächst ausschließlich gegen die linksautonome Szene. Bei den Krawallen waren nach Behördenangaben 69 Polizisten verletzt und 50 Dienstfahrzeuge beschädigt worden. Die Polizei nahm 23 Menschen vorübergehend in Gewahrsam. Sie sind inzwischen alle wieder auf freiem Fuß.