Nach Luftangriff: Ärzte ohne Grenzen zieht sich aus Kundus zurück

Nach dem Luftangriff auf ein Krankenhaus von Ärzte ohne Grenzen im afghanischen Kundus mit mindestens 19 Toten hat sich die Organisation aus der Stadt zurückgezogen. Die Klinik sei «nicht mehr funktionsfähig», sagte Sprecherin Kate Stegeman. MSF-Mitarbeiter würden nicht mehr in dem Gebäude arbeiten. Alle Patienten seien an Gesundheitseinrichtungen in die Stadt Pul-e-Chumri in der Nachbarprovinz oder in die Hauptstadt Kabul verwiesen worden. Das Krankenhaus war gestern offenbar versehentlich von US-Bomben getroffen worden.