Nach Millionenschaden: Prozess um manipulierte Spielautomaten beginnt

Das Landgericht Essen beschäftigt sich von heute an mit der mutmaßlichen Manipulation von Glücksspielautomaten. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass zwischen März 2014 und Januar 2015 ein Gesamtschaden von rund 1,5 Millionen Euro angerichtet wurde. Hauptangeklagter ist ein 59-jähriger Zocker aus Gelsenkirchen. Er soll jahrelang Automaten mit einer Spezialsoftware ausgetrickst haben - entweder zugunsten der Spielhallenbetreiber oder um sich selbst zu bereichern. Mitangeklagt sind sechs weitere Verdächtige, darunter auch der Schwiegersohn des 59-Jährigen.