Nach Mord an Piloten: Jordanische Jets bombardieren IS

Jordaniens Luftwaffe hat nach der Ermordung eines ihrer Piloten neue Einsätze gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geflogen.

Kampfjets hätten Stellungen der Extremisten in der nordsyrischen Provinz Al-Rakka bombardiert, meldeten jordanische Medien. Jordanien gehört zu den arabischen Staaten, die den IS im Nachbarland unter US-Führung aus der Luft angreifen.

Die Extremisten hatten den jordanischen Piloten Muas al-Kasasba bei lebendigem Leib verbrannt und dazu ein Video veröffentlicht. Jordaniens König Abdullah II. kündigte nach der grausamen Tat einen «gnadenlosen Krieg» gegen die Extremisten an. Der Monarch kondolierte am Donnerstag der Familie des Piloten in dessen Heimatstadt Karak.