Nach mutmaßlichem Studenten-Massaker: Bandenchef in Mexiko tot

Nach dem Verschwinden von Dutzenden Studenten in Mexiko ist ein Anführer der vermutlich an der Tat beteiligten Bande «Guerreros Unidos» bei einer Schießerei ums Leben gekommen. Benjamín Mondragón Pereda habe sich nach einem Gefecht mit Sicherheitskräften im Bundesstaat Morelos erschossen, sagte der Nationale Sicherheitsbeauftragte Monte Alejandro Rubido. Vor über zwei Wochen waren nach Auseinandersetzungen mit der Polizei im Nachbarstaat Guerrero 43 Studenten verschwunden. Später führten zwei Mitglieder der «Guerreros Unidos» die Ermittler zu mehreren Massengräbern.