Nach Rücktritt von Bürgermeister: Tröglitz nimmt Flüchtlinge auf

Auch nach den rechtsextremen Protesten in Tröglitz in Sachsen-Anhalt und dem daraus resultierenden Rücktritt des Bürgermeisters bleibt es bei der geplanten Unterbringung von etwa 40 Asylbewerbern in dem Ort. Das entschied der Kreistag des Burgenlandkreises. Die Entscheidung sei mit einer ganz breiten Mehrheit gefallen, sagte Landrat Götz Ulrich. Ulrich sprach von einem Signal, dass man nicht einknicke vor Demonstrationen, die von der NPD organisiert seien. Bürgermeister Markus Nierth, war zuvor zurückgetreten, weil Rechtsextremisten vor seinem Wohnhaus demonstrieren wollten.