Nach Restaurierung: Premiere der digitalen Fassung des «Heimat»-Epos

Eine fünf Jahre lange aufwendige Restaurierung war nötig: Das «Heimat»-Epos von Edgar Reitz ist am Samstag in Mainz erstmals als digitale Neufassung gezeigt worden.

Es sei eine kulturelle Pflicht gewesen, dieses filmische Meisterwerk des vergangenen Jahrhunderts zu bewahren, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) laut Mitteilung der Staatskanzlei bei der Erstausstrahlung in Anwesenheit des Regisseurs.

Die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur und die Kulturstiftung des Bundes hatten die Restaurierung gefördert. 2009 sei nur noch eine vom Verfall bedrohte Kinokopie vorhanden gewesen.

Der erste Teil der «Heimat»-Trilogie ist in elf Fernsehfilme mit einer Dauer von insgesamt mehr als 16 Stunden unterteilt. «Heimat» erzählt das Schicksal einer Familie aus dem fiktiven Dorf Schabbach im Hunsrück. Reitz drehte die Reihe in den 80er Jahren im Hunsrück, 1984 feierte sie Premiere.