Nach Sieg der Rechten in Japan Debatte um pazifistische Verfassung

 Nach einem Wahlsieg seines Regierungslagers hat Japans rechtskonservativer Premier Shinzo Abe zu einer Debatte über eine Revision der pazifistischen Verfassung aufgerufen. Seine Koalition hätte nun zusammen mit anderen reformwilligen konservativen Kräften die für eine Verfassungsänderung nötige Zweidrittelmehrheit, berichteten Medien. Abe vertritt die Ansicht, dass die pazifistische Nachkriegsverfassung nicht der einer unabhängigen Nation entspricht, da sie Japan 1946 von den USA aufgezwungen worden sei.