Nach Skandal um billige Brustimplantate Entschädigung in Aussicht

Im Skandal um billige Brustimplantate steht Opfern erstmals konkret eine Entschädigung in Aussicht. Ein französisches Gericht sieht eine Verantwortung des TÜV Rheinland, der die Produkte des Herstellers PIP zertifiziert hatte. Dem Dienstleister wird Schlamperei vorgeworfen. Doch der TÜV wehrt sich weiter gegen Zahlungen und will in Berufung gehen. Rund 1600 betroffene Frauen und sechs Händler hatten gegen den deutschen Prüfdienstleister geklagt. Die Kläger wollen zusammen rund 53 Millionen Euro Schadenersatz.