NADA unterstützt Haltung zu möglichem Ausschluss Russlands

Die Nationale Anti-Doping-Agentur unterstützt die Haltung der amerikanischen und kanadischen Kollegen bei einer möglichen Forderung nach einem Olympia-Ausschluss Russlands.

NADA unterstützt Haltung zu möglichem Ausschluss Russlands
Hannibal Hanschke NADA unterstützt Haltung zu möglichem Ausschluss Russlands

«Wir befinden uns insoweit auch in Abstimmung mit USADA und den kanadischen Kollegen», teilte NADA-Sprecherin Eva Bunthoff am Sonntag auf dpa-Anfrage mit.

Anti-Doping-Verantwortliche aus den USA und Kanada hatten in einem vorgefertigten Brief drastische Maßnahmen gefordert, sollte der am Montag publizierte Untersuchungsbericht der Welt-Anti-Doping-Agentur Staatsdoping in Russland bestätigen.

Das IOC wurde darin zu einer Entscheidung bis zum 26. Juli aufgefordert, dem NOK und den Sportverbänden Russlands die Teilnahme an den Spielen zu verwehren. USADA-Chef Travis Tygart betonte, dass der Brief die Unterstützung von mindestens acht weiteren nationalen Anti-Doping-Agenturen habe. Russland hatte mit Empörung reagiert, das IOC zeigte sich ob des Vorgehens irritiert.

Am Montag will Richard McLaren als Chefermittler der Welt-Anti-Doping-Agentur in Toronto seinen Untersuchungsbericht zu den Vorwürfen um manipulierte Dopingproben russischer Sportler bei den Winterspielen 2014 in Sotschi vorlegen.