Nashornart soll mit Labortechniken gerettet werden

Mit Hilfe moderner Stammzelltechnik will ein internationales Forscherteam das vom Aussterben bedrohte Nördliche Breitmaulnashorn retten.

Nashornart soll mit Labortechniken gerettet werden
Daniel Irungu Nashornart soll mit Labortechniken gerettet werden

Nachdem in diesem Jahr zwei der extrem seltenen Tiere in den Zoos von San Diego (Kalifornien) und im tschechischen Dvůr Králové gestorben sind, leben nur noch in Kenia drei Exemplare, darunter das Männchen «Sudan».

Die Wissenschaftler wollen sogenannte induzierte pluripotente Stammzellen (iPS) zu Keimzellen - also Spermien und Eizellen - ausreifen lassen, wie das beteiligte Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin am Dienstag mitteilte. Nach einer künstlichen Befruchtung könnte dann eine Leihmutter, beispielsweise ein Südliches Breitmaulnashorn, fortpflanzungsfähige Babys austragen.