Nächste Warnstreikwelle im öffentlichen Dienst rollt an

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder erhöhen die Gewerkschaften vor der nächsten Verhandlungsrunde den Druck. Der dbb Beamtenbund drohte heute mit einem Abbruch der Gespräche, sollten die Arbeitgeber Anfang kommender Woche kein Angebot vorlegen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) weitet morgen die Warnstreiks an Schulen, Kitas und Hochschulen aus. Die Gewerkschaften fordern im Tarifkonflikt 5,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro mehr. Daneben geht es auch um die betriebliche Altersvorsorge und die Befristung von Verträgen.