NDR, WDR, «SZ»: Geheimdienste wollen Budget stark aufstocken

Der Bundesnachrichtendienst und das Bundesamt für Verfassungsschutz wollen 2017 angesichts der Bedrohungen durch Terrorismus und Cyber-Attacken deutlich mehr Geld als im Vorjahr ausgeben. Aus geheimen Haushaltsunterlagen, die NDR, WDR und «Süddeutsche Zeitung» einsehen konnten, gehen nun Details hervor. Unter anderem wollen der Auslands- und der Inlandsgeheimdienst das Dechiffrieren von verschlüsselter Kommunikation ausbauen. Das BfV rechnet mit einem Budget von gut 307 Millionen Euro . Für den BND sind knapp 808 Millionen Euro veranschlagt.