Netzpolitiker wollen «Internet für alle» bis spätestens 2018

Die Netzpolitiker von Union und SPD wollen sich im Falle einer großen Koalition für ein flächendeckendes «Internet für alle» einsetzen. Die Breitbandversorgung für alle Haushalte müsse «bis allerspätestens 2018» abgeschlossen sein.

Das sagte die CSU-Abgeordnete Dorothee Bär nach einem Treffen der Unterarbeitsgruppe Digitale Agenda in Berlin.

Gemeinsam mit der Co-Vorsitzenden Brigitte Zypries (SPD) sprach sich Bär zudem dafür aus, die Anbieter von frei zugänglichen WLAN-Netzen von der Haftung zu befreien. «Die Vorteile eines freien WLAN liegen klar auf der Hand: Man kann mit seinem Smartphone durch die Stadt gehen und sich von WLAN-Netz zu WLAN-Netz einwählen und online sein, ohne dass man zusätzlich bezahlen muss», sagte Zypries in einem von der SPD mitgeschnittenen Statement.

Weiter verständigten sich die Netzpolitiker auf eine Bildungsoffensive zur Informationstechnologie. Sie soll von der Schule über das Arbeitsleben bis zu Mehrgenerationenhäusern alle Altersstufen erfassen. In den Schulen soll laut Zypries nicht nur mit einzelnen Smartboards an der Wand gelernt werden. Vielmehr sollten Kinder schon früh auch selbst die Möglichkeit bekommen, mit Tablets zu üben.