Neue Details zu Pannen bei Präsidentenwahl in Österreich

Die FPÖ hat weitere Details zu Pannen bei der Bundespräsidentenwahl in Österreich präsentiert. Nach Darstellung der Partei wurde der äußere der beiden Umschläge der Briefwahlstimmen gesetzwidrig in 120 000 Fällen bereits am Wahltag geöffnet. Dann seien die durch diesen Vorgang eigentlich ungültigen Stimmen am Folgetag aber ausgezählt worden, sagte der FPÖ-Rechtsbeistand Dieter Böhmdorfer im ORF. Der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer war in der Stichwahl dem von den Grünen unterstützten Bewerber Alexander Van der Bellen nur um knapp 31 000 Stimmen unterlegen. Wegen der Unregelmäßigkeiten hat die FPÖ die Wahl angefochten.