Neue Enthüllungen zur Steuervermeidung setzen Juncker unter Druck

Neue Enthüllungen zu zweifelhaften Steuersparmodellen erhöhen den Druck auf Luxemburg und dessen früheren Ministerpräsidenten Jean-Claude Juncker. Nach Informationen eines Journalistenkonsortiums profitierten mehr Unternehmen als bislang bekannt von lukrativen Steuervorteilen im Großherzogtum, darunter Konzerne wie Skype, Disney und die deutschen Chemiefirmen Oxea und Brenntag. Der inzwischen zum EU-Kommissionspräsidenten berufene Juncker lehnte in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» einen Rücktritt von dem Brüsseler Posten ab.