Neue griechische Regierung will Privatisierungen stoppen

Die von der Linkspartei Syriza geführte neue Regierung in Athen will die Privatisierungen stoppen. Das sagte der griechische Energie- und Umweltminister Panagiotis Lafazanis dem griechischen Rundfunksender Skai. Zunächst betreffe dies die Elektrizitätsgesellschaft DEI.

Zudem sollen auch die griechischen Staatseisenbahnen nicht verkauft werden. Zur Frage, ob eine 320 Millionen Euro schwere chinesische Investition im Container-Hafen von Piräus und der von Fraport im November 2014 in die Wege geleitete Kauf von 14 griechischen Regionalflughäfen stattfinden werden, äußerte er sich nicht.

Allerdings hatte Lafazanis in den vergangen Tagen eine Ablehnung der Investition in den Hafen angedeutet. Entscheidungen dazu sollen von Regierungschef Alexis Tsipras getroffen werden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen der Regierung.