Neuer Balkan-Plan soll Flüchtlingskrise entschärfen

Mehr Unterkünfte für Flüchtlinge und verstärkte Grenzkontrollen: EU-Staaten und Westbalkanländer wollen die Flüchtlingsströme auf der Balkanroute verlangsamen. Bei dem Sondertreffen zur Westbalkanroute einigten sich die Staats- und Regierungschefs auf einen 17-Punkte-Plan. Die Stimmung war angespannt. Die Länder der Region weisen sich gegenseitig die Schuld zu - auch in Brüssel. Der Plan sieht unter anderem vor, dass andere EU-Staaten innerhalb einer Woche etwa 400 zusätzliche Grenzschützer in das vom Flüchtlingsandrang überforderte Slowenien schicken.