Neuer Koalitionskrach um Unions-Vorstoß für Integrationspflicht

Der Unionsvorstoß zur Integrationspflicht für länger in Deutschland bleibende Migranten sorgt für neuen Krach in der schwarz-roten Koalition. Angesichts ungenügender Angebote an Sprachkursen sei es völlig absurd, jetzt über die Frage von Integrationsvereinbarungen zu reden, sagte SPD-Vize Thorsten Schäfer-Gümbel im Deutschlandfunk, Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, warf den Unionsparteien vor, «Nebelkerzen zu werfen, um Ressentiments zu bedienen». CDU und CSU fordern eine gesetzliche Pflicht zu Deutschkursen und einem formellen Werte-Bekenntnis - sonst sollen Leistungskürzungen drohen.