Neues Tief vertreibt zum Wochenende den Winter

Im Norden und Osten Deutschlands ist es bald vorbei mit dem Winter. Graues, nass-kaltes Schmuddelwetter gewinnt am Freitag die Oberhand im ganzen Land.

Neues Tief vertreibt zum Wochenende den Winter
Julian Stratenschulte Neues Tief vertreibt zum Wochenende den Winter

Ein neues Tief aus dem Westen beendet dann die Vorherrschaft der kalten Luft im Norden und Osten. Die Luftmassengrenze, die seit Tagen sibirische Kaltluft von milder Luft aus Westen trennt, werde sich aber noch bis Donnerstag halten, sagte Meteorologe Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst (DWD) voraus. Erst danach ändert sich die Wetterlage.

Am Dienstag verlief die Grenze entlang einer Linie vom südlichen Emsland über Thüringen bis zum östlichen Bayern. Nordöstlich davon herrschten Minusgrade mit Schneefällen, westlich und südlich Plusgrade mit Regen. Tief «Helmut» über den Britischen Inseln schaffte es nicht, gegen die frostigen Temperaturen anzugehen. Und auch am Mittwoch komme kaum Bewegung in die Sache, sagte Trippler. «In der Nähe der Luftmassengrenze können die Niederschläge zum Teil in Regen übergehen und auf dem kalten Boden gefrieren.»

Erst am Donnerstag erwarteten die Meteorologen ein neues Tief aus Westen, das die Luftmassengrenze schon ein wenig nach Nordosten verschieben soll. «Am Freitag wird das neue Tief die Frostluft vermutlich aus ganz Deutschland vertreiben, weil sich die West- bis Südströmung mit milder Luft und weiteren Regenfällen immer mehr durchsetzt», sagte Trippler voraus.