Neureuther holt Rang sechs in Sölden

Mit einem zufriedenstellenden sechsten Platz ist Felix Neureuther in die neue Saison der alpinen Skirennfahrer gestartet. Der Routinier des Deutschen Skiverbands (DSV) untermauerte am Sonntag trotz großen Trainingsrückstands seinen Platz in der Weltspitze.

Gegen die ersten Drei um Sieger Ted Ligety aus den USA, den Franzosen Thomas Fanara auf Rang zwei und Österreichs Weltcup-Gesamtsieger Marcel Hirscher als Dritten hatte die Konkurrenz diesmal keine Chance.

«Für mich ist das wirklich super», sagte Neureuther in der ARD. Er fuhr die gleiche Zeit wie Roland Leitinger aus Österreich und Henrik Kristoffersen aus Norwegen. Nach einem Bandscheibenvorfall im Frühjahr war Neureuther mit nur gut einem Dutzend Trainingstagen auf Skiern in das Rennen gegangen. «Man merkt noch ein paar Ungereimtheiten beim Fahren», räumte er ein. Zu den ersten Drei, die fast zwei Sekunden schneller waren als der viertplatzierte Roberto Nani, meinte der 31-Jährige: «Das war beeindruckend.»

Während Neureuther erstmals überhaupt in Sölden in die Punkte fuhr, enttäuschten der Vorjahres-Zweite Fritz Dopfer als 20. und Stefan Luitz auf Platz 18. Beide waren nach dem ersten Durchgang noch unter den Top 10. «Es war skifahrerisch einfach unsauber», sagte Dopfer, «das darfst du dir da runter nicht erlauben.» Am Samstag hatte Viktoria Rebensburg wie Neureuther Platz Sechs erreicht.