Jazzmusiker Bob Belden mit 58 in New York gestorben

Der Jazzmusiker Bob Belden, der erst im Februar mit einem Konzert im Iran Musikgeschichte geschrieben hatte, ist tot. Belden starb am Mittwoch in einem Krankenhaus in New York, wie das Fachblatt «Jazz Times» meldete.

Zuvor hatte er einen Herzinfarkt in seiner Wohnung in der New Yorker Upper West Side erlitten. Belden wurde 58 Jahre alt.

Belden war ein Ausnahmetalent, er spielte mehrere Instrumente, komponierte, arrangierte und produzierte. Im Februar war er mit seiner Band in den Iran gereist - als erster amerikanischer Musiker seit dem Umsturz 1979. Das Konzert war Berichten zufolge ausverkauft, das Publikum jubelte den Musikern zu. Belden arbeitete besonders gern mit Nachwuchsmusikern zusammen.