Noch kein neuer Staatspräsident in Italien nach erstem Wahlgang

Die erste Runde zur Wahl eines neuen Staatspräsidenten in Italien ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Wie erwartet erhielt keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit. 538 der insgesamt 1009 wahlberechtigten Senatoren, Abgeordneten und Vertreter der Regionen gaben leere und damit ungültige Stimmzettel ab. Regierungschef Matteo Renzi hatte zuvor erklärt, dass der Kandidat seiner Partei, Verfassungsrichter Sergio Mattarella, am Samstag im vierten Durchgang gewählt werden solle. Dann reicht eine absolute Mehrheit aus.