NRW-Regierung entlässt Polizeichef - Auch Asylbewerber unter Verdacht

Wegen Kritik rund um die Übergriffe auf Frauen in Köln hat die nordrhein-westfälische Landesregierung Polizeipräsident Wolfgang Albers in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Gleichzeitig benannte das Bundesinnenministerium erstmals Asylbewerber als Tatverdächtige, ohne sie direkt mit Sexualdelikten in Verbindung zu bringen. Die Bundespolizei hat 32 Tatverdächtige identifiziert, darunter 22 Asylbewerber. Es geht überwiegend um Vorwürfe wegen Körperverletzung oder Diebstahl. SPD-Chef Sigmar Gabriel will wie die Union gesetzliche Konsequenzen prüfen.